Was genau ist dieser eigene göttliche Kern überhaupt? Wenn man darüber nachdenkt, könnte man meinen es geht dabei um Gott als Person. Die Verbindung zu Gott. Aber das alleine stimmt so nicht. Wir definieren Gott meist als Person mit Rauschebart. Und viele lehnen es ab, Gott in sich zu erkennen. Gott ist so etwas machtvolles und unser Ego sagt uns, dass es nicht sein kann, Teil von Gott zu sein. Hier kommen unsere Ängste und Selbstzweifel ganz klar nach oben. Der göttliche Kern in uns können wir fühlen. Es ist die Liebe in uns, die Liebe zu jedem anderen und zu allem was ist.
Was wäre denn, wenn wir wirklich Teil von Gott sind? Wir alle sind göttliche Wesen, ob wir daran glauben oder nicht. Gott erfährt sich selbst über uns und die Erfahrungen, welche wir hier auf der Erde sammeln dürfen. Wie kann er denn wissen, wie sich Angst in einem Körper anfühlt, wenn er selbst keinen Körper besitzt. Oder wie meistern wir unsere täglichen Herausforderungen mit unserem Körper? Wir können so vieles mit unseren Sinnen wahrnehmen und erfahren. Durch unser Erleben ist es ihm möglich, diese Erfahrungen zu sammeln und durch uns zu fühlen. Jeder Mensch ist mit Gott verbunden, ob er dies möchte oder nicht.
Für mich selbst war Gott so weit weg, nicht greifbar. Mein Verstand sagte mir, was will denn schon Gott von mir wissen. Er ist doch viel zu mächtig. Für mich war Gott nicht greifbar, weil mein Verstand eingegriffen hatte. Dafür war meine Verbindung zu Jesus umso stärker. Er war und ist schon immer Teil meines Lebens.
Meine Geschichte mit Jesus
Meine Kindheit war leider nicht so unbeschwert, wie man es sich für ein Kind wünscht, denn sie wurde durch häusliche Gewalt und Mobbing in der Schule geprägt. Trotz allem ist sie ein wichtiger, vielleicht der wichtigste Punkt in meinem Seelenplan. Denn nur durch diese Erfahrungen bin ich zu dem Mensch geworden, der ich heute bin und der mich ausmacht.
Irgendwann wurde es mir zu viel und ich kam an den Punkt in meinem Leben, wo ich ernsthaft nachdachte, den Freitod zu wählen. Zu dieser Zeit war ich ungefähr 10 oder 11 Jahre alt. Ich dachte, es sei für mich besser, nicht mehr hier sein zu müssen. Ich fühlte, dass es noch mehr geben musste, aber ich hatte zu große Angst vor dem Sterben und auch die Liebe zu meiner Mutter und meinem Bruder ließen es nicht zu.
Da ich religiös erzogen wurde und ich aufgeschlossen war, besuchte ich die Mädchenjungschar der evangelischen Kirchengemeinde unserer Stadt. Und hier lernte ich Jesus für mich kennen. Er wurde für mich zu einem festen Anker und ich sprach sehr viel mit ihm über alles mögliche. Ich hatte das Gefühl, dass er mir zuhört. Es fühlte sich friedlich in mir an, wenn ich mich mit ihm verband. Er half mir dabei, den Kontakt zu mir selbst nicht zu verlieren.
Durch die Erfahrungen in meiner Kindheit hatte ich eine große Mauer um mich errichtet, die mich schützend einhüllte. Diese Mauer ließ mich einige Erfahrungen nicht machen, weil ich es nicht zulassen konnte. In meinen Gesprächen mit Jesus konnte ich mich dagegen immer fallen lassen und für kurze Momente die Mauer fallen lassen. Ich spürte meine Verbindung zu ihm ganz stark.
Ich bin ihm so unsagbar dankbar und wenn ich mich mit ihm verbinde, fühle ich eine tiefe Liebe, die uns verbindet. Ich habe mir von Sabine Sangitar vom Shimaa Verlag meine 7 persönlichen Lichtwesen channeln lassen. Und Jesus ist das Lichtwesen, welches am tiefsten mit mir verbunden ist. Als ich es schriftlich auf dem Blatt Papier in meinen Händen gehalten habe, musste ich weinen weil ich wusste, dass es stimmt.
Durch meine Verbindung zu Jesus konnte ich anfangen, Gott in mir wahrzunehmen. Ich fühle ihn als liebende Präsenz. Er ist nicht der wertende oder bestrafende Gott, wie uns die Kirche weiß machen will. Wir alle haben unseren freien Willen bekommen und es liegt an uns selbst, welche Erfahrungen wir machen möchten. Wenn Schicksalsschläge passieren, wird oft Gott dafür verantwortlich gemacht. Aber alles, was uns passiert, haben wir vor unserer Inkarnation auf der Erde vorgenommen und haben zugestimmt diese Erfahrungen machen zu können. Wenn dem nicht so sei, würde unserer freie Wille keinen Sinn ergeben.
Vor unserer menschlichen Inkarnation gibt es Seelenabsprachen, in denen wir ausmachen, was wir lernen möchten und welche Erfahrungen uns diesbezüglich am besten helfen kann. Und um dieses am besten auszuführen, gibt es diese Absprachen unter den Seelen. Gerade aus den Situationen, die uns am meisten fordern, können wir die intensivsten Erfahrungen machen und davon lernen. Alles ist in unserem Seelenplan enthalten und wir dürfen Gott danken, dass wir diese Erfahrungen machen können.