Jeder Mensch hat Ängste. Doch was ist Angst genau? Die KI erklärt Angst folgendermaßen: “Angst ist ein grundlegendes menschliches Gefühl und ein wichtiger Schutzmechanismus, der den Körper auf eine Gefahr vorbereitet. Sie ist eine Emotion, die in bedrohlichen Situationen auftritt und durch körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Schwitzen und Anspannung gekennzeichnet ist. Im Gegensatz dazu kann Angst zu einem Problem werden, wenn sie übermäßig, unbegründet ist und den Alltag beherrscht, dann spricht man von einer Angststörung.”

In der Welt gibt es das Gesetz der Polarität, welches besagt, dass alles aus zwei entgegengesetzten Polen besteht, wie Licht und Dunkelheit, Groß und Klein, Liebe und Angst. Es heißt, dass alle Gefühle den Ursprung entweder in der Liebe oder in der Angst haben. Daher ist Angst ein elementares Gefühl, welches in jedem Menschen verankert ist.

Zu unseren Lebensaufgaben gehört unter anderem, dass wir uns bewusst werden, wo genau unsere Ängste liegen und diese dann aufzuarbeiten und bestenfalls aufzulösen. Bei unseren Ängsten handelt es sich zum Teil aus Prägungen, aus Erfahrungen aus diesen und aus vorigen Leben, aus Erzählungen und Geschichten und oft auch aus falschen Informationen.

Die Angst begleitet uns vom ersten Tage unserer Inkarnation an und wird uns vermutlich bis zum Lebensende begleiten. Daher ist der Umgang mit ihr essentiell. Wenn wir Angst vor der Angst haben, stört das unser Urvertrauen erheblich und wir ziehen nur noch mehr Situationen an in denen wir Angst verspüren. Ich weiß von einigen, dass ihnen der Umgang mit der geistigen Welt nicht behagt, weil sie nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben und wie sie damit umgehen sollen und meist haben sie ein negatives Bild, welches Unbehagen und Angst in ihnen auslöst. Und der Irrwitz an dieser Sache ist, dass durch dieses Unbehagen genau das angezogen wird und damit in Resonanz geht, mit dem wir auf keinen Fall Kontakt möchten. Negativität wird von der Angst genährt. Es ist wie ein Feuer, welches Sauerstoff zum lodern benötigt. Wenn wir es schaffen, die Angst zu dimmen, nehmen wir der Negativität die Kraft uns zu beeinträchtigen.

Wenn uns das Urvertrauen fehlt, fehlt die nötige Basis, die Verwurzelung und der Kontakt zu uns selbst. Wenn wir ängstlich sind, sind wir leicht zu manipulieren und beherrschen und dann können wir schnell Opfer von unangenehmen Wesen werden. Wenn wir allerdings in Liebe und Leichtigkeit schwingen, haben niedrig schwingende Wesenheiten keine Chance in unser Energiefeld zu gelangen.

Ich hatte geschrieben, dass Ängste auch aus einem vorherigen Leben stammen können und sehr wahrscheinlich ihren Ursprung dort haben. Jeder kennt das Gefühl, wenn man sich grundlos vor etwas fürchtet. Dann kann man sich sicher sein, dass es sich um Erfahrungen eines alten Lebens handelt. Ich selbst habe zum Beispiel Angst in einem See schwimmen zu gehen weil ich den Boden nicht erkennen kann. Es ist für mich höchst unangenehm und ich vermeide dieses. Schwimmen in einem klaren Wasserbecken oder Pool ist für mich allerdings kein Problem. Meiner Meinung nach kommt dieses Unbehagen bei mir von einem nicht geheilten Trauma aus einer früheren Inkarnation.

Ein anderes Beispiel von mir ist meine große Angst, fast Panik, wenn ich alleine in die Dunkelheit muss. Ich stelle mir vor, dass ich beobachtet werde und dass ich angegriffen werde. Und das ist manchmal so extrem, dass ich nur in panikartigem Laufen schnell in die Helligkeit flüchte. Diese Angst kann nur eine Erinnerung aus alten Zeiten sein, da mir bis jetzt noch nichts dergleichen widerfahren ist (zum Glück :-)).

Wenn Kinder sich ängstlich fühlen, wird oft von der Gesellschaft gesagt, sie brauchen keine Angst zu haben. Für die Erwachsenen bedeutet dies, die Kinder schützen zu wollen, jedoch ist es für die Entwicklung der Persönlichkeit wichtig, dass sich die Kinder bewusst werden, dass sie richtig empfinden und die eigenen Ängste harmonisieren. Und dieses Empfinden stärkt sie darin, sich wahrzunehmen und alle Gefühle so annehmen können. Denn die Angst hat ihre Berechtigung für jeden einzelnen. Sie unterstützt uns darin, aufmerksamer in bestimmten Situationen zu sein und dementsprechend reagieren zu können. Und sie sensibilisiert uns für eventuelle Gefahren und schult unser Bauchgefühl. Ohne die Angst könnten wir das Sicherheitsgefühl nicht wahrnehmen und danach handeln. Wir dürfen alle unsere Ängste respektieren und schauen, dass sie nicht unseren Alltag beherrscht.

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