Der heutige Beitrag schreibt das tägliche Leben. Ich war arbeiten und durfte das Arbeitszimmer eines Ehepaares reinigen, die beide über 90 Jahre alt sind. In diesem Zimmer stand eine Mischung aus Stuhl und Sessel und hatte schon einige Jahre hinter sich. Ich fand es sehr interessant und es zog mich wie magisch zu diesem Stuhl hin. Nach kurzem Überlegen machte ich es dann einfach und setzte mich kurz.

Aber kaum, dass ich den Impuls gefolgt bin, bekam ich sofort das Bild von einer Holzbank. Diese Holzbank steht auf dem Bussen, dem “Heiligen Berg Oberschwabens”, und hat die Worte “Hock a bitzle na!” Zu diesem Bild bekam ich die Botschaft, dass genau dieses hock a bitzele na bei vielen viel zu kurz kommt, mich eingeschlossen.

Und ich saß kurz da und dachte über die Botschaft nach. Ich wusste sofort, dass das ein neuer Blogbeitrag werden sollte, denn ich finde dieses Thema geht jeden etwas an. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, kommen nämlich genau solche Momente viel zu kurz im hektischen Alltag. Jeder ist dauernd beschäftigt, rennt von Termin zu Termin, von Erledigung zu Erledigung und der Haushalt und die Kinder möchten auch versorgt werden.

Da bleibt meist keine Zeit für bewusste Pausen und die Achtsamkeit. Die meisten Menschen bewerten den Tag daran, was sie alles geschafft und erledigt haben. Dabei fühlen sie sich umso besser, je mehr Punkte man auf dieser für sich so wichtigen Liste abhaken konnte.

Aber ganz ehrlich. Sollte diese Bewertung unser Leben ausmachen? Wer genau sagt denn uns, was wir zu erledigen haben und welches Pensum wir schaffen müssen?

Ich weiß, dass die meisten so geprägt wurden in der Kindheit oder frühen Erwachsenenzeit. Da hieß es schaffe, schaffe Häusle baue. Und wenn wir mal nicht die Leistung bringen, die wir von uns selbst erwarten, dann ist es vorprogrammiert, dass wir uns schlecht fühlen. Meistens bekommen wir ein schlechtes Gewissen und man macht sich selbst noch mehr klein. Die Folge davon ist ein sehr schwaches Selbstwertgefühl und niedrig schwingende Frequenz.

Du darfst viel mehr an dich selbst denken und dir Pausen gönnen

Eigentlich ist es essentiell für uns und sollte an erster Stelle stehen. An sich selbst zuerst zu denken ist ein sehr wichtiges Thema in der Selbstliebe. Wenn wir uns Auszeiten nehmen und gönnen, tut es unserem gesamten System gut. Das Gehirn hat die Möglichkeit etwas zu entspannen und auch die Atmung wird ruhiger, das Herz wird langsamer und das Stresshormon Cortisol wird weniger gebildet und wir werden widerstandsfähiger gegen Angriffe von außen.

Wenn wir in eine stressige Situation kommen, hilft es uns sehr, sich kurz zurückzunehmen und drei tiefe Atemzüge zu nehmen. Das wirkt sehr beruhigend auf Körper, Geist und Seele und hilft uns dabei, einen klaren Kopf zu behalten.

Was auch sehr hilfreich ist in einer stressigen Situation, ist ein G

las Wasser zu trinken. Das nimmt uns aus unseren Emotionen kurz heraus und wir können dann besser durchatmen. Am besten ist es, Pausen für sich zu nehmen, wenn wir draußen in der Natur bei viel Bewegung sind. Mutter Erde kann uns mit ihrer Schwingung dabei helfen, ruhiger und entspannter zu werden, indem sie unsere Frequenzstörungen transformiert. Wir dürfen all unsere Emotionen, alles was uns belastet ihr übergeben und loslassen.

Hier noch eine kleine Aufgabe

Du darfst heute ganz achtsam mit dir und deinen Gedanken sein. Schaue, wo du für dich allein Auszeiten nehmen kannst und einfach mal die Augen zu schließen und versuchen, so wenig wie möglich zu denken. Nimm einfach nur dich selbst wahr. Du darfst im Hier und jetzt sein. Achtsamkeit ist enorm wichtig, denn es zeigt uns wo wir stehen und was wir in diesem Moment brauchen, damit wir mehr in die Entspannung gehen können.

Lass auch dein Handy beiseite und alles, was dich ablenken könnte. Werde dir deiner selbst gewahr und schaue achtsam, was du brauchst, dass es dir in diesem Moment gut geht.

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